Zentrum für Schlafmedizin

Symptomatische Form

Restless legs Beschwerden wurden bei einer Vielzahl von Zuständen und Erkrankungen beschrieben.

RLS ist gehäuft bei: 

- Eisenmangel 43%
- Schwangerschaft 27%
- Nierenversagen 17-40%
- Diabetes mellitus 7-17%
- Rheumatoide Arthritis 25-30%
- Polyneuropathie 5%  

Bei diesen Erkrankungen fand man ein eindeutig gehäuftes Auftreten von RLS, was auf einen ursächlichen Zusammenhang hindeutet. Die RLS Beschwerden, die während der Schwangerschaft auftreten, bilden sich nach der Geburt des Kindes meistens spontan zurück.  

Polyneuropathie
Die Häufigkeit von RLS bei Polyneuropathien von 5% erscheint im Vergleich zu der Häufigkeit in einer Normalbevölkerung (2-15%) nicht eindeutig erhöht. Deswegen ist der immer vermutete ursächliche Zusammenhang zwischen Polyneuropathie und RLS weder bewiesen noch ausgeschlossen.

Erkrankungen ohne gesicherten Zusammenhang (meist nur Einzelfälle)
Fibromyalgie Syndrom, Vitamin Mangel, Amyloidose, Sjögren-Syndrom, Diskushernie, Rückenmarkserkrankungen, Morbus Parkinson, REM-Schlaf-Verhaltungsstörung, Schlaf-Apnoe Syndrom, Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Magenresektion, Krebsleiden, Embolien, Krampfadern, Familiäres Zittern, Schilddrüsenerkrankungen, AIDS.  

Medikamente, welche ein RLS auslösen oder verstärken können
Neuroleptika, Lithium, Mianserin, Beta-Blocker, Trizyklische Antidepressiva, Antikonvulsiva, Histamin-Blocker, Sedativa-Entzug, Vasodilatativa -Entzug, Antiemetika (ausser Domperidone), Kalzium Blocker.